Nr 05 | 14.03.2025

In den Augen der Österreicher:innen hat sich der Bekleidungsstil im letzten Jahrzehnt deutlich geändert – damals klassischer

In den Augen der Österreicher:innen hat sich der Bekleidungsstil im letzten Jahrzehnt deutlich geändert – damals klassischer

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In den Trendkategorien der Zukunftsforschung sind Entwicklungen rund um Geschmack und Verhaltensweisen, wie die Verwendung von gewissen Dingen, oft besonders spannend. Diese sind meist unvorhersehbar, oft sehr kurzlebig und bedürfen einer hohen Flexibilität von Unternehmen. Gerade die Modewelt ist davon besonders betroffen. Rund jede:r zweite Österreicher:in gibt an, dass sich die Mode in den letzten 10 Jahren in Österreich zumindest eher stark verändert hat, jede:r Fünfte meint sogar sehr stark! Jüngere, Menschen mit formell höherer Bildung und auch Personen mit Kindern bis 14 Jahren gehen überdurchschnittlich häufig von einer Veränderung aus.

Mode wird chillig, locker, leger und oversized. Die Jogginghose ist das Symbol der Modewende

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Die aktuellen Modetrends sind geprägt von einer gewissen Lockerheit, Sportlichkeit und vor allem von Oversized Kleidung. Im Widerspruch dazu wird aber auch die Freizügigkeit bzw. Bauchfreiheit als zentrales Element der Modeveränderungen genannt. Dieser Aspekt wird in der jüngeren Befragtengruppe häufiger genannt. Die Österreicher:innen haben im Durchschnitt 3,0 Jogginghosen, jüngeres Publikum im Schnitt 4,1. Diese werden aber hauptsächlich zu Hause oder beim Sport getragen. Durchschnittlich wird der Kleiderschrank von jenen, die angeben, ihn in den letzten 12 Monaten mindestens einmal ausgemistet zu haben, fast zweimal in einem Jahr durchgeforstet.

Ohne Hut, Anzug und Krawatte geht es auch – gewisse Kleidungsstücke sind out – Überzeugung seit 1974: Kleider machen Leute

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Gewisse Bekleidungsstücke werden im Alltag eher häufiger getragen als noch vor 10 Jahren: Jogginghose, weiße Sportschuhe, Sweatshirt, Kappe, weite Jeans und bauchfreie T-Shirts. Eher weniger häufig werden Krawatten, Hüte oder Anzüge getragen. Im Vergleich zu einem Ergebnis in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts zeigt sich nach wie vor: Mehr als zwei Fünftel gehen von einem großen Einfluss der Kleidung auf die Beurteilung von Menschen aus, knapp die Hälfte von einem gewissen Einfluss.


Dokumentation

Zeitraum der Umfrage: 8. – 29. Jänner 2025

Sample: n=1.021 Personen, statistisch repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Quotaauswahl, face-to-face, Mehr-Themen-Umfrage, IMAS International Eigenstudie

Archiv-Nummer der Umfrage: 025011

Vollständiger Report mit zusätzlichen Charts

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