Orientierungslosigkeit in Österreich enorm: Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind sich nicht mehr sicher, was richtig und was falsch ist!

Nr 17 | 11.08.2026

Orientierungslosigkeit in Österreich enorm: Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind sich nicht mehr sicher, was richtig und was falsch ist!

Orientierungslosigkeit in Österreich enorm: Rund zwei Drittel der Bevölkerung sind sich nicht mehr sicher, was richtig und was falsch ist!

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Mehr als zwei Drittel der Österreicher:innen haben den Eindruck, nicht mehr ganz sicher zu sein, was richtig und was falsch in Politik, Wirtschaft und in allgemeinen Lebensfragen ist (voll und ganz / eher). Tendenz stabil seit 2022, aber 15 Prozentpunkte (voll und ganz) Anstieg seit 2018! Nur sechs Prozent haben in dieser Fragestellung eine klare Orientierung. Besonders Menschen, die sich heute noch sehr bzw. eher intensiv mit der Coronapandemie beschäftigen, sind besonders orientierungslos, hier sagen 85 Prozent, dass sie vieles nicht mehr einschätzen können. Auch diejenigen, die an eine langfristige gesellschaftliche Spaltung durch Corona glauben, sind orientierungsloser als ihre soziale Gegengruppe.

Österreich als gespaltenes Land: 67 Prozent gehen von deutlichen Gegensätzen in politischen Themen aus

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Wiederum zwei Drittel der Österreicher:innen stimmen der Aussage, dass Österreich in politischer Hinsicht ein gespaltenes Land sei und sich deutliche Gegensätze in der Bevölkerung auftun würden, zumindest eher zu. Jede:r Dritte ist voll und ganz dieser Meinung. Nur fünf Prozent äußern die diametral gegenteilige Meinung und sehen überhaupt keine Spaltung der Gesellschaft in Bezug auf politische Themen. Im Trend seit 2016 nimmt die Einschätzung einer Spaltung deutlich zu, in dieser Forschungsdimension sind es 17 Prozentpunkte mehr in der sogenannten Top-Box. Das Ergebnis verteilt sich relativ gleichförmig über die soziodemografischen Gruppen.

Kernbruchlinien: Zuwanderung, Sozialsystem und Umgang mit unterschiedlichen Religionen

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Als stärkste Bruchlinie in Bezug auf die Spaltung gilt aktuell die Zuwanderung, gefolgt von Sozialsystem und Umgang mit unterschiedlichen Religionen. Die Coronapolitik wird von rund zwei Fünftel stark als polarisierendes Thema empfunden, damit nicht mehr so stark wie in den letzten Messungen.


Dokumentation

Zeitraum der Umfrage: 10. – 30. Juni 2026

Sample: n=1.028 Personen, statistisch repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Quotaauswahl, face-to-face, Mehr-Themen-Umfrage, IMAS International Eigenstudie

Archiv-Nummer der Umfrage: 026061

Vollständiger Report mit zusätzlichen Charts

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