Fasching ist das größere Fest - klar und eindeutig
Fasching ist das größere Fest - klar und eindeutig
Fasching ist das größere Fest – klar und eindeutig
1Österreich bleibt ein Faschings-Land. Auf die Frage, welcher der beiden Anlässe bei einem persönlich die größere Rolle spielt, nennen 36 Prozent Fasching und nur 7 Prozent Halloween – das ist ein Verhältnis von 5:1. Für 14 Prozent sind beide Feste gleich wichtig, für 41 Prozent spielt keines von beiden eine große Rolle. Auch in der Selbsteinschätzung zeigt sich derselbe Abstand: Fasching ist für 28 Prozent der Bevölkerung sehr oder eher wichtig, Halloween nur für 17 Prozent. Und im Verhalten wird es noch deutlicher: Rund zwei Drittel der Österreicher:innen (63 Prozent) feiern Fasching, Halloween feiert nur knapp die Hälfte (49 Prozent).
Bei den unter 35-Jährigen holt Halloween auf - aber Fasching bleibt vorn
2Am kleinsten ist der Abstand bei den Jüngsten, aber er wird größer mit steigendem Alter: Bei den 16- bis 34-Jährigen ist Halloween (16 Prozent) deutlich wichtiger als in den älteren Gruppen – doch Fasching (31 Prozent) führt weiterhin. Und das Besondere: Rund jeder vierte junge Mensch (24 Prozent) sagt, beide Feste seien gleich wichtig – mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Die jungen Österreicher:innen ersetzen Fasching also nicht durch Halloween, sie legen es dazu. Auch in der Selbsteinschätzung liegen die Feste unter den Jüngsten eng beieinander: Fasching ist für 39 Prozent sehr oder eher wichtig, Halloween für 33 Prozent. Je älter die Gruppe, desto klarer die Hierarchie: Bei den 60-Jährigen und Älteren sagen noch 40 Prozent, Fasching spiele die größere Rolle – Halloween nur bei 2 Prozent.
Fasching ist tief verwurzelt - Halloween spürt die Teuerung
3Die Faschings-Tradition ist in Österreich fest verankert: 57 Prozent der Bevölkerung sagen, das Feiern von Fasching sei in ihrer Jugend oder Kindheit sehr oder eher wichtig gewesen. Das gilt in allen Altersgruppen: 63 Prozent bei den 16- bis 34-Jährigen, 54 Prozent bei den 35- bis 59-Jährigen, 55 Prozent bei den 60-Jährigen und Älteren. Ein heimisches Fest, das kein US-Import verdrängen kann. Das eigentliche Problem liegt auf der Halloween-Seite: beim Budget. Für jeden dritten Halloween-Feiernden (33 Prozent) wirken sich die aktuellen Krisen und die Teuerung sehr oder eher stark auf den Einkauf heuer aus – unter 35 Jahren sind es 37 Prozent. Und rund jede:r Fünfte (21 Prozent) kauft heuer gar nichts extra.
Dokumentation
Zeitraum der Umfrage: 2. – 23. September 2026
Sample: n=1.022 Personen, statistisch repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Quotaauswahl, face-to-face, Mehr-Themen-Umfrage, IMAS International Eigenstudie
Archiv-Nummer der Umfrage: 026091
Vollständiger Report mit zusätzlichen Charts
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